O’Donnell, LL Cool J und Co.
"Navy CIS: L.A.": Das machen die Darsteller heute
Veröffentlicht:
von Christian VockWas machen Eric Christian Olsen, Daniela Ruah, Chris O’Donnell und LL Cool J (v.l.) nach dem Serie-Aus?
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14 Staffeln und 323 Folgen lang ermittelten Chris O’Donnell, LL Cool J und Kolleg:innen des Naval Criminal Investigative Service in Los Angeles. 2023 war Schluss. Doch das Ende von "Navy CIS: L.A." bedeutet für die Hauptdarsteller natürlich nicht das Ende ihrer Karrieren.
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Chris O'Donnell
Sein Charakter des G. Callen ist nicht nur einer der ersten Stunde, sondern wohl auch der geheimnisvollste im "Navy CIS: L.A."-Team. Chris O’Donnell spielt den NCIS Special Agent in Charge Grisha "G." Callen, wobei sein voller Name lange unbekannt war. Stattdessen wurde er meist Callen oder einfach nur "G" gerufen. Auch seine Hintergrundgeschichte ist interessant, laut Drehbuch wurde er zwar in Rumänien geboren, hat aber einen amerikanischen Pass. Er wuchs in verschiedenen Pflegefamilien auf, denn seine Mutter, eine CIA-Agentin, wurde einst ermordet.
Auch Chris O’Donnell hat eine bewegte Vergangenheit, wenn auch eine deutlich weniger dramatische. Auf der Kinoleinwand waren die 90er-Jahre sein Jahrzehnt, als er neben Hollywood-Legenden wie Gene Hackman, Nicole Kidman, George Clooney oder Al Pacino zu sehen war. Anfang der 2000er geriet O’Donnells Karriere allerdings ein wenig ins Stocken – bis er die Rolle des G. Callen übernahm. Nach seiner "Navy CIS: L.A."-Zeit wird O'Donnell eine Hauptrolle in der Serie „9-1-1: Nashville" übernehmen. Neben der Schauspielerei gründete O'Donnell außerdem zusammen mit seiner Frau Caroline und Freunden die Pizzeria-Kette Pizzana mit inzwischen sieben Standorten in den USA und einem Tiefkühlpizzaversand.
LL Cool J
Als ehemaliger US Navy SEAL ist Osama "Sam" Hanna (LL Cool J) einer, den man bei einem Handgemenge gerne an seiner Seite hätte – es sei denn, es geht gegen ein Gruppe Clowns. Denn Hanna leidet unter der sogenannten Coulrophobie, der Angst vor Clowns. Ansonsten aber ist Hanna für jeden Einsatz ausgebildet und bester Freund von G. Callen. Hanna stammt aus New York, ist ein sehr guter Football-Spieler und hat ein Faible für Origami, Oldtimer-Autos, Boxen und Schallplatten.
Wie Chris O’Donnell war auch LL Cool J bei allen 323 Folgen dabei. LL Cool J heißt mit bürgerlichem Namen James Todd Smith, sein Künstlername steht für Ladies Love Cool James. Mit seinem Charakter Hanna hat Smith gemeinsam, dass beide aus dem US-Bundesstaat New York stammen. Bereits in den 1980erm fand Todd als Teenager zur Rapmusik, brachte mehrere Alben heraus. Während seiner "Navy CIS: L.A."-Zeit veröffentlichte er das Album "Authentic", nach dem Ende der Serie erschien im September 2024 dessen Nachfolger "The Force". In seiner Rolle des Sam Hanna war Todd 2024 noch für ein paar Folgen bei den Kollegen von "NCIS Hawai’i" zu sehen, 2025 soll noch eine Folge bei "Navy CIS" dazu kommen.
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Daniela Ruah
Daniela Ruahs Alter Ego bei "Navy CIS: L.A." ist Junior Field Special Agent Kensi Blye. Blye ist Einzelkind mit einer besonders engen Beziehung zu ihrem Vater, der ihr vor seiner Ermordung allerlei Dinge beibrachte, etwa Fährtenlesen, Schießen, Autos zu reparieren oder Pokerspielen. Sie soll Französisch, Portugiesisch und Spanisch sprechen, außerdem Lippenlesen und den Morsecode beherrschen können. Auch Blye hat ein kleines Faible, nämlich das für Armbänder.
Anders als ihr Charakter Kensi Blye stammt Daniela Ruah nicht aus San Diego an der US-Westküste, sondern aus der Ostküsten-Metropole Boston. Mit fünf Jahren zog Ruah mit ihrer Familie nach Portugal, ihre erste Schauspielrolle hatte sie als Teenagerin in der Telenovela "Jardins Proibidos". Es folgten weitere Fernsehserien ehe sie 2009 zu "Navy CIS: L.A." stieß. Zusammen mit LL Cool J und Chris O’Donnell ist Ruah die einzige, die in allen 323 Folgen zu sehen war. Nach dem Ende der Serie spielte Ruah in einer Folge der Mini-Serie "Broken Spies", die Serie "Vitória" ist Ruahs neuestes Projekt.
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Eric Christian Olsen
Martin "Marty" Deeks, so der Serienname von Eric Christian Olsen, ist ein wenig der Chaot der Krimi-Serie. Äußerlich eher der Surfer-Typ war er Verbindungsoffizier zwischen den Teams des Navy CIS und des Los Angeles Police Departement (LAPD), später wurde er NCIS-Agent. Seine Beziehung zu Kensi Blye ist eine ganz besondere, die beiden ziehen sich immer wieder gegenseitig auf. Später verliebt sich Deeks in Blye, am Ende heiraten die beiden sogar.
Wie sein Charakter Deeks hat auch Olsen eine besondere Beziehung zu Daniela Ruah. Sie ist nämlich die Frau seines Bruders David und damit seine Schwägerin. Nach seiner Zeit bei "Navy CIS: L.A." scheint sich Olsen ein wenig von der Schauspielerei weg und hin zur Arbeit als Produzent zu orientieren. Ein Job, den er bereits während seiner "Navy CIS"-Zeit ausübte. Zuletzt arbeitete Olsen als Produzent an einem Remake der 80er-Jahre-Krimi-Serie "Matlock" mit, die im September 2024 Premiere feierte – mit Kathy Bates in der Hauptrolle. Privat wird Olsen ganz anders gefordert sein, denn im Sommer 2025 erwarten er und seine Frau Sarah ihr viertes Kind.
Linda Hunt
Linda Hunts Charakter Henrietta "Hetty" Lange ist die Leiterin der "Navy CIS"-Stelle in Los Angeles. Hunt hat das sprichwörtlich bewegte Leben hinter sich, wobei nicht immer ganz klar ist, was genau sie gemacht hat. Die Liste ihrer Feinde und Freunde auf der ganzen Welt scheint aber lang. Ein wenig ist aber doch bekannt, so soll Hetty unter anderem verschiedene Kampfkünste beherrschen, ebenso wie ein paar Fremdsprachen. Außerdem hat sie einen Kunst-Abschluss an der Sorbonne gemacht und eine Bronze-Medaille bei den Olympischen Spielen 1964 in Tokio geholt.
Linda Hunt, geboren als Lydia Susanna Hunter in New Jersey, ist nicht nur wegen ihrer Körpergröße von 1,45 Meter eine ganz besondere Schauspielerin. Sie war der erste Mensch, der durch die Darstellung einer Person eines anderen Geschlechts einen Oscar erhielt. In "Ein Jahr in der Hölle" spielte sie 1982 in einer Nebenrolle einen Mann. Hunt arbeitete an unzähligen TV- und Kinofilmen, an Theater-Produktionen und als Sprecherin. Über neueste Projekte Hunts ist derzeit nichts bekannt, mit inzwischen 80 Jahren geht Hunt es offenbar etwas ruhiger an.
Renée Felice Smith
Während sich die anderen Team-Mitglieder des "Navy CIS: L.A." in Außeneinsätzen in Gefahr begeben, ist der Arbeitsplatz von Renée Felice Smith alias Penelope "Nell" Jones in der Regel der Computer. Laut Hetty hat Jones den höchsten IQ im "Navy CIS"-Team. Als Nachrichtenanalystin sitzt sie zusammen mit ihrem Partner Eric Beale (Barrett Foa) in der NCIS-Zentrale in Los Angeles und unterstützt das Team von dort aus sowie in den Briefings.
254 Folgen lang spielte Renée Felice Smith die Nachrichtenanalystin Nell. Zuvor war Smith in mehreren Filmen und Kurzfilmen sowie in einer Folge der TV-Serie "It’s Always Sunny in Philadelphia" zu sehen. Zur Zeit arbeitet die 40-Jährige als Drehbuchautorin und Regisseurin an dem Kurzfilm "Hoodie", der sich zu diesem Zeitpunkt in der Postproduktion befindet.
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